Füllungstherapie
Natürliche Zahnsubstanz möglichst erhalten
Unsere Zähne sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Beim Kauen wirken große Kräfte, hinzu kommen Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und Säuren. Entsprechend hohe Anforderungen werden an moderne Füllungsmaterialien gestellt.
Karies, abgebrochene Ecken oder andere Schäden können dazu führen, dass verloren gegangene Zahnhartsubstanz ersetzt werden muss. Unser Ziel ist es dabei, so viel natürliche Zahnsubstanz wie möglich zu erhalten.
Je nach Größe und Lage des Defekts stehen unterschiedliche Materialien und Verfahren zur Verfügung. Welche Versorgung geeignet ist, entscheiden wir individuell anhand Ihrer Zahnsituation und Ihrer persönlichen Anforderungen.
Sprechzeiten
Montag
08:00–13:00 Uhr | 14:00–18:00 Uhr
Dienstag
08:00–13:00 Uhr | 14:00–18:00 Uhr
Mittwoch
08:00–13:00 Uhr
Donnerstag
08:00–13:00 Uhr | 14:00–18:00 Uhr
Freitag
08:00–12:00 Uhr
nach telefonischer Vereinbarung
Behandlungsbeginn durch
Dr. Mai ist jeweils ab 09:00 Uhr.
Möglichkeiten der Füllungstherapie
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen plastischen Füllungen und Einlagefüllungen (Inlays). Plastische Füllungsmaterialien werden in formbarem Zustand direkt in den Zahn eingebracht und härten dort aus. Inlays werden außerhalb des Mundes individuell angefertigt und anschließend passgenau im Zahn befestigt.
Moderne Werkstoffe ermöglichen dabei heute Versorgungen, die sich sowohl funktionell als auch optisch sehr gut in die natürliche Zahnsubstanz einfügen.
Weiße Füllungen ermöglichen eine Versorgung, die sich farblich sehr gut an den natürlichen Zahn anpassen lässt. Während früher im Seitenzahnbereich vor allem Amalgam oder Gold eingesetzt wurden, stehen heute moderne zahnfarbene Materialien mit hoher Stabilität und Haltbarkeit zur Verfügung.
Der häufig verwendete Begriff „Kunststofffüllung“ ist dabei etwas irreführend: Das Material besteht nicht ausschließlich aus Kunststoff, sondern enthält einen hohen Anteil an Glas- und Quarzteilchen, die zu seiner Stabilität beitragen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Versorgung vergleichsweise wenig natürliche Zahnsubstanz entfernt werden muss. Weiße Füllungen können heute in vielen Bereichen eingesetzt werden – allerdings nicht in jeder Situation. Welche Versorgung geeignet ist, klären wir individuell mit Ihnen.
Komposit ist ein zahnfarbenes Füllungsmaterial aus Kunststoff und feinsten anorganischen Füllkörpern wie Glasteilchen. Moderne Komposite sind formstabil und langlebig und können sowohl im Front- als auch im Seitenzahnbereich eingesetzt werden.
Durch unterschiedliche Farbnuancen lässt sich das Material an die individuelle Zahnfarbe anpassen. Auch Lichtreflexion und Erscheinungsbild können der natürlichen Zahnsubstanz sehr nahekommen.
Bei kleineren Defekten kann das Komposit direkt in den vorbereiteten Zahn eingebracht und mit einem speziellen Licht ausgehärtet werden. Bei größeren Defekten wird das Material in mehreren Schichten aufgetragen und jede Schicht einzeln ausgehärtet. Dieses aufwendigere Verfahren unterstützt eine stabile und passgenaue Versorgung.
Einlagefüllungen – sogenannte Inlays – werden außerhalb des Mundes individuell angefertigt und anschließend in den vorbereiteten Zahn eingesetzt. Sie kommen insbesondere dann infrage, wenn ein Defekt für eine direkte Füllung zu groß ist, aber noch ausreichend gesunde Zahnsubstanz vorhanden ist.
Für die passgenaue Herstellung sind mehrere Arbeitsschritte erforderlich. Bis zur Fertigstellung des endgültigen Inlays kann der Zahn provisorisch versorgt werden. Das fertige Inlay wird anschließend dauerhaft im Zahn befestigt.
Goldinlays zeichnen sich insbesondere im Seitenzahnbereich durch ihre hohe Belastbarkeit, gute Verträglichkeit und lange Haltbarkeit aus.
Keramikinlays verbinden eine hohe Belastbarkeit mit einer sehr natürlichen Ästhetik. Farbe und Erscheinungsbild können an den Zahn angepasst werden; zudem ist Dentalkeramik farbbeständig und biologisch gut verträglich.
Amalgam war über viele Jahrzehnte ein klassisches Füllungsmaterial, insbesondere für den Seitenzahnbereich. Das silberfarbene Material besteht aus einer Metalllegierung und zeichnet sich durch eine vergleichsweise einfache Verarbeitung und hohe Belastbarkeit aus.
Seit dem 1. Januar 2025 ist die Verwendung von Dentalamalgam in der Europäischen Union grundsätzlich verboten.
Unsere Leistungen
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum an Leistungen in den Bereichen der Akut- und Schmerzbehandlung ebenso wie zahlreiche vorbeugende Maßnahmen.




















